Rezensionen

Rezension: A.M. Arimont – Haus 303

Ich durfte mich auf die Reise begeben und das Haus 303 besuchen.
In Haus 303, das neuste Werk aus der Feder von A.M. Arimont (auch bekannt als Meister der Kurzgeschichten) bekommt der Leser direkt 6 knackige Storylines präsentiert, die mich haben schaudern lassen.

Dem Autor ist mit diesem Werk eines auf jeden Fall gelungen: Der Gruselfaktor ist enorm und da ich ja eh ein absoluter Schisser bin und etwas zart besaitet, war ich beim Lesen doch etwas schreckhaft.
Hier grenzt fiktiver Horror an realen Horror und sogar an zukünftigen Horror, der uns tatsächlich erreichen kann.

Die einzelnen Geschichten sind logisch aufgebaut und stimmig. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und kommen authentisch rüber. Der Schreibstil ist fesselnd und schafft es die Lesestimmung einzufangen.

Während mir alle Geschichten durchweg gut gefallen haben, so hat mich eine doch sehr in ihren Bann gezogen und genau diese Geschichte stammt ausnahmsweise nicht von A.M. Arimont, sondern von seiner Frau, Geraldine Arimont, die sich schreibtechnisch absolut nicht vor ihrem Mann verstecken muss.

Mein Fazit:

Auch wenn ich nun leider zugeben, dass ich weder ein großer Freund des Genre Horror bin und auch eher weniger von Kurzgeschichten, so bin ich froh, Haus 303 gelesen haben. A.M. Arimont kann es einfach und es macht Laune, seine Bücher und Geschichten zu lesen. Von mir gibt es eine klare Kauf- und Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen